Studiengang Elektrotechnik

Hochschule Kaiserslautern

Kurzprofil

Der siebensemestrige Bachelorstudiengang Elektrotechnik der Hochschule Kaiserslautern vermittelt Grundlagen- und Methodenwissen in Elektrotechnik, Elektronik, Informatik und Systemtechnik. Nach der gemeinsamen Grundlagenausbildung können Schwerpunkte in Automatisierungstechnik, Energietechnik, Automatisierungs- und Informationstechnik oder Allgemeiner Elektrotechnik gewählt werden. Der Studiengang wird als Präsenzstudium und als duales Studium angeboten.
Die praxisnahe Ausbildung verbindet Vorlesungen mit Laboren, Projektarbeiten, Praxisphasen und Bachelorarbeiten. Moderne Labore ermöglichen unter anderem Arbeiten zu elektrischen Antriebssystemen, eingebetteten Systemen, Leistungselektronik, Automatisierung, Hochspannungstechnik und zur Zuverlässigkeit elektronischer Komponenten.

Kompetenzfelder/Leistungsangebote

Der Bachelorstudiengang Elektrotechnik vermittelt Kompetenzen in Automatisierungs-, Energie- und Informationstechnik. Zu den Anwendungsbereichen gehören elektrische Anlagen und Komponenten, Sensorik und Aktorik, Antriebs-, Leit-, Regelungs- und Steuerungstechnik sowie die Programmierung technischer und eingebetteter Systeme. Das Studium kann in Präsenz oder in Kooperation mit einem Unternehmen als duales Studium absolviert werden.
Industrierelevante Aufgabenstellungen können im Rahmen von Laborveranstaltungen, Projektarbeiten, Praxisphasen und Abschlussarbeiten bearbeitet werden.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können die Qualifizierung zukünftiger Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure durch duale Studienplätze und geeignete Praxis- und Abschlussarbeitsthemen unterstützen. Für die Fahrzeugindustrie sind die vermittelten Kompetenzen insbesondere bei elektrischen Antrieben, Leistungselektronik, Steuergeräten, Sensorik, Automatisierung und vernetzten technischen Systemen relevant.

  • Elektrotechnik
  • Duales Studium
  • Industriekooperation
  • Elektrische Antriebe
  • Automatisierungstechnik
  • Energietechnik
  • Embedded Systems
  • Sensorik
  • Aktorik
  • Leistungselektronik

Im Bereich Internet of Things werden Sensoren, Aktoren, Mikroprozessoren, eingebettete und verteilte Systeme sowie Internet-, Web- und Cloud-Technologien zu vernetzten Anwendungen kombiniert. Maschinen- und Sensordaten können erfasst, übertragen und mithilfe geeigneter Algorithmen ausgewertet werden. Im Rahmen von Lehr- und Projektarbeiten werden Demonstratoren entwickelt, die Aufbau und Funktionsweise solcher Systeme veranschaulichen.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können geeignete IoT-Anwendungsszenarien als Themen für Projekt- und Abschlussarbeiten einbringen. Für die Fahrzeugindustrie sind solche Ansätze unter anderem bei vernetzten Komponenten, Zustandsdatenerfassung, Flottenanwendungen, Prüf- und Diagnosesystemen sowie produktionsnaher Sensorik relevant.

  • Internet of Things
  • Embedded Systems
  • Sensorik
  • Aktorik
  • Cloud Computing
  • Maschinendaten
  • Vernetzte Systeme
  • Demonstratoren
  • Fahrzeugdiagnose
  • Flottenanwendungen

Im Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften bestehen Kompetenzen in den Bereichen Maschinelles Lernen und Predictive Maintenance. Im abgeschlossenen Projekt elab2go wurden dazu Demonstratoren und Lernangebote entwickelt. Die Anwendungsbeispiele zeigen, wie Maschinen- und Sensordaten zur Erkennung von Zuständen, Trends und möglichen Ausfällen ausgewertet werden können. Die entstandenen Inhalte umfassen außerdem Einstiegsangebote zu Python, R und MATLAB.

Nutzen und Mehrwert

Die Demonstratoren erleichtern den Einstieg in die datenbasierte Zustandsüberwachung und vorausschauende Instandhaltung. Für Unternehmen der Fahrzeugindustrie sind diese Methoden beispielsweise bei Produktionsanlagen, Prüfständen, elektrischen Antrieben, Flotten und beanspruchten Fahrzeugkomponenten relevant. Weiterführende Kooperationen, Unternehmensprojekte oder studentische Projekte müssen individuell mit dem Fachbereich vereinbart werden.

  • Maschinelles Lernen
  • Predictive Maintenance
  • Condition Monitoring
  • Sensordaten
  • Zustandsdiagnose
  • Python
  • MATLAB
  • Demonstratoren
  • Instandhaltung
  • Datenanalyse

Der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt „Hocheffiziente technische Systeme“ bündelt Kompetenzen aus Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Mathematik. Er entwickelt Methoden, Modelle und Technologien zur Analyse, Auslegung und Optimierung komplexer technischer Systeme. Im Mittelpunkt stehen effiziente, nachhaltige, intelligente und robuste Systemlösungen sowie deren anwendungsnahe Erprobung.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können bei interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsfragen mit den beteiligten Arbeitsgruppen kooperieren. Für die Fahrzeugindustrie bestehen Anknüpfungspunkte insbesondere bei elektrischen Antrieben, Leistungselektronik, technischer Diagnose, Zustandsüberwachung, Energieeffizienz und der Optimierung komplexer mechatronischer Systeme.

  • Hocheffiziente technische Systeme
  • Mechatronik
  • Elektrische Antriebe
  • Leistungselektronik
  • Energieeffizienz
  • Systemoptimierung
  • Technische Diagnose
  • Condition Monitoring
  • Interdisziplinäre Forschung
  • Industriekooperation
Prof. Dr.-Ing. Steffen SchützAnsprechpartner
Studiengangsleiter Elektrotechnik und Elektrotechnik dual
Hochschule Kaiserslautern

Schoenstrasse 11
67659 Kaiserslautern
TEL: 0631 – 3724 – 2210

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