Lehrstuhl Digital Farming

Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)

Kurzprofil

Der Lehrstuhl Digital Farming der RPTU erforscht Software- und Systems-Engineering-Methoden für die digitale Transformation der Landwirtschaft. Schwerpunkte liegen auf der Anforderungsanalyse, der Interoperabilität und Vernetzung landwirtschaftlicher Systeme, dem Management und der souveränen Nutzung von Daten sowie der Akzeptanz digitaler Lösungen.
Betrachtet werden unterschiedliche Systemklassen – von Farm-Management-Informationssystemen über mobile Anwendungen bis zu eingebetteten Systemen in Landmaschinen. Gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben, Technologieunternehmen und Forschungspartnern werden anwendungsorientierte Lösungen für automatisierte, ressourceneffiziente und nachhaltige landwirtschaftliche Prozesse entwickelt.

Kompetenzfelder/Leistungsangebote

Der Lehrstuhl entwickelt und untersucht Software- und Systems-Engineering-Methoden für vernetzte landwirtschaftliche Systeme. Betrachtet werden Farm-Management-Informationssysteme, mobile Anwendungen, eingebettete Systeme und ihre Einbindung in übergreifende digitale Ökosysteme. Dazu gehören die Erhebung und Modellierung von Anforderungen sowie die Entwicklung geeigneter Software- und Systemarchitekturen.

Nutzen und Mehrwert

Hersteller von Landmaschinen, mobilen Arbeitsmaschinen und zugehörigen digitalen Systemen können bei der systematischen Ermittlung von Anforderungen sowie bei der Konzeption vernetzter Software- und Systemlösungen unterstützt werden. Dies ist insbesondere für die Entwicklung softwareintensiver, automatisierter und herstellerübergreifend vernetzter Maschinen relevant.

  • Software Engineering
  • Systems Engineering
  • Eingebettete Systeme
  • Landmaschinen
  • Mobile Arbeitsmaschinen
  • Systemarchitektur
  • Anforderungsanalyse
  • Digitale Landtechnik

Ein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Interoperabilität landwirtschaftlicher IT-Systeme. Der Lehrstuhl entwickelt Ansätze zur Verbindung unterschiedlicher Datenquellen, Softwareanwendungen und Plattformen. Dazu gehören die Konzeption und Integration von Schnittstellen, die Zusammenführung verteilter Datenbestände und die herstellerübergreifende Nutzung von Daten in digitalen landwirtschaftlichen Ökosystemen.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können bei der Integration von Maschinen-, Betriebs- und Anwendungsdaten sowie bei der Entwicklung interoperabler digitaler Dienste unterstützt werden. Für Hersteller von Landmaschinen und Fahrzeugkomponenten ist dies insbesondere für Flottenmanagement, Maschinendatenplattformen, digitale Services und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Maschinen- und Softwareanbieter relevant.

  • Interoperabilität
  • Datenökosysteme
  • Datenschnittstellen
  • APIs
  • Datenintegration
  • Datenräume
  • Maschinendaten
  • Flottenmanagement
  • Digitale Plattformen

 

Der Lehrstuhl befasst sich mit Software- und Vernetzungskonzepten für automatisierte und autonome landwirtschaftliche Maschinen. Forschungs- und Lehrprojekte untersuchen unter anderem eingebettete Systeme, die Zusammenarbeit mobiler Maschinen und die Anbindung landwirtschaftlicher Geräte über standardisierte Kommunikationsstrukturen wie ISOBUS.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen der Landtechnik können softwarebezogene Fragestellungen zur Automatisierung, Maschinenkommunikation und Integration von Anbaugeräten bearbeiten. Die Kompetenzen sind insbesondere für Traktoren, selbstfahrende Erntemaschinen, Feldroboter und andere vernetzte mobile Arbeitsmaschinen relevant.

  • Automatisierte Landmaschinen
  • Autonome Landmaschinen
  • ISOBUS
  • Maschinenkommunikation
  • Eingebettete Systeme
  • Feldrobotik
  • Landtechnik
  • Mobile Arbeitsmaschinen

Der Lehrstuhl entwickelt digitale Lösungen zur Zusammenführung, Auswertung und Wiederverwendung landwirtschaftlicher Betriebs- und Prozessdaten. Dazu gehören die Integration unterschiedlicher Datenquellen, die Automatisierung von Datenübertragungen und die Entwicklung digitaler Werkzeuge zur Bewertung von Nachhaltigkeit und Ressourceneinsatz.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können datenbasierte Dienste entwickeln, die Maschinen- und Betriebsdaten für Nachhaltigkeitsbewertungen, Dokumentation und Prozessoptimierung nutzbar machen. Für Landmaschinenhersteller und digitale Dienstleister entstehen dadurch Möglichkeiten für neue Softwarefunktionen, datenbasierte Geschäftsmodelle und ressourceneffiziente Maschineneinsätze.

  • Datenmanagement
  • Nachhaltigkeit
  • CO₂-Bilanzierung
  • Ressourceneffizienz
  • Prozessdaten
  • Digitale Dienste
  • Datenbasierte Geschäftsmodelle
  • Smart Farming

Der Lehrstuhl untersucht Anforderungen, Nutzungskontexte und Akzeptanzfaktoren digitaler Lösungen in der Landwirtschaft. Anwenderinnen und Anwender werden einbezogen, um digitale Systeme an tatsächlichen Arbeitsabläufen, betrieblichen Anforderungen und praktischen Nutzungssituationen auszurichten.

Nutzen und Mehrwert

Hersteller und Technologieanbieter können frühzeitig untersuchen, ob digitale Maschinenfunktionen und Softwaresysteme die Anforderungen ihrer späteren Nutzer erfüllen. Dies unterstützt die Entwicklung verständlicher, praxisgerechter und akzeptierter Bedien- und Assistenzlösungen für Landmaschinen und mobile Arbeitsmaschinen.

  • Nutzerakzeptanz
  • Anforderungsanalyse
  • Nutzerzentrierte Entwicklung
  • Mensch-Maschine-Interaktion
  • Bedienkonzepte
  • Assistenzsysteme
  • Landmaschinen
Prof. Dr. Jörg Dörr
Prof. Dr. Jörg DörrAnsprechpartner
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU), Lehrstuhl Digital Farming
Erwin-Schrödinger-Straße 52
67663 Kaiserslautern
TEL: 0631 – 205 3333

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