Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung

Hochschule Trier

Kurzprofil

Das Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung (LDPF) ist im Fachbereich Technik der Hochschule Trier angesiedelt. Es beschäftigt sich mit durchgängigen digitalen Methoden und 3D-Technologien entlang des Produktlebenszyklus – von der computerunterstützten Konstruktion und Produktdatenverwaltung über Simulation und virtuelle Absicherung bis zur digitalen und additiven Fertigung.
Zu den Schwerpunkten gehören Product Lifecycle Management, wissensbasierte Konstruktion, Prozessoptimierung, digitale Fabrikplanung, virtuelle Fertigungsabsicherung, additive Fertigung sowie Virtual, Augmented und Mixed Reality. Für anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte steht eine professionelle Software-, Maschinen- und Laborinfrastruktur zur Verfügung. Das LDPF bearbeitet Aufgabenstellungen von Kooperationspartnern unter anderem aus Maschinenbau und Fahrzeugtechnik.

Kompetenzfelder/Leistungsangebote

Das LDPF unterstützt Projekte von der computerunterstützten Konstruktion bis zur durchgängigen Verwaltung produktbezogener Daten und Prozesse. Zu den Kompetenzen gehören CAD-Konstruktion, Product Lifecycle Management, wissensbasierte Konstruktion, Methodenentwicklung und die Optimierung digitaler Entwicklungsprozesse. Hierfür wird unter anderem eine integrierte 3D-Business-Plattform mit CATIA, ENOVIA, SIMULIA und DELMIA eingesetzt.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können digitale Entwicklungsabläufe analysieren, durchgängige Produktdatenprozesse erarbeiten und konstruktive Aufgabenstellungen methodisch bearbeiten. Für die Fahrzeugindustrie ist dies insbesondere bei der Entwicklung komplexer Bauteile, der Zusammenarbeit zwischen Entwicklungs- und Produktionsbereichen sowie beim Aufbau konsistenter digitaler Produktmodelle relevant.

  • Digitale Produktentwicklung
  • CAD
  • PLM
  • Produktdatenmanagement
  • Wissensbasierte Konstruktion
  • Methodenentwicklung
  • Prozessoptimierung
  • 3D EXPERIENCE

Das LDPF bildet Maschinen, Anlagen und Fertigungsprozesse als digitale Zwillinge in einer integrierten 3D-Umgebung ab. Bearbeitungsstrategien und Verfahrwege können durch Offline-Programmierung simuliert, optimiert und virtuell abgesichert werden. Dies umfasst unter anderem Fräsen, Drehen, Wasserstrahlschneiden und die Offline-Programmierung von Robotern.
Zur Infrastruktur gehören CNC-Werkzeugmaschinen, eine Spritzgießanlage, eine Roboterzelle und digitale Abbilder der vorhandenen Fertigungseinrichtungen.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können Fertigungsabläufe vor ihrer physischen Umsetzung untersuchen, Kollisionsrisiken reduzieren und Maschinen- sowie Roboterprogramme virtuell vorbereiten. Für Fahrzeughersteller und Zulieferer unterstützt dies die flexible Planung, Inbetriebnahme und Optimierung von Produktionsprozessen.

  • Digitale Fabrik
  • Digitaler Zwilling
  • Fertigungssimulation
  • Virtuelle Inbetriebnahme
  • Offline-Programmierung
  • Robotersimulation
  • CNC
  • Prozessoptimierung
  • Industrie 4.0

Das LDPF verfügt über verschiedene additive Fertigungssysteme und entwickelt Lösungen für den 3D-Druck von Prototypen, Modellen, Werkzeugen und Bauteilen in kleinen Stückzahlen. Neben kommerziellen Anlagen wird die selbst entwickelte Versuchsplattform 3DPXL für Forschungsarbeiten zur großformatigen additiven Fertigung, zur Verarbeitung alternativer Werkstoffe und Werkstoffkombinationen sowie zur Nutzung von Kunststoffrezyklaten eingesetzt.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können additive Fertigungsverfahren für Prototypen, Funktionsmuster, Vorrichtungen und Kleinserien untersuchen. In der Fahrzeugindustrie ermöglicht dies schnellere Entwicklungszyklen, die Prüfung neuer Bauteilgeometrien sowie die Bewertung alternativer und recycelter Werkstoffe.

  • Additive Fertigung
  • 3D-Druck
  • Prototypenbau
  • Großformatdruck
  • Kleinserie
  • Werkstoffentwicklung
  • Rezyklate
  • Nachhaltigkeit
  • Rapid Prototyping

Das LDPF verfügt über umfangreiche 3D-Messtechnik und Softwarelösungen zur digitalen Erfassung realer Geometrien. Mess- und Scandaten können in CAD- und Entwicklungsprozesse übernommen und zur Rekonstruktion, Anpassung und Weiterentwicklung von Bauteilen und Einbauräumen verwendet werden.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können bestehende Bauteile und räumliche Gegebenheiten digital erfassen und als Grundlage für Konstruktion, Qualitätsbewertung, Bauraumuntersuchungen und Prototypenentwicklung nutzen. Für die Fahrzeugindustrie ist dies insbesondere bei der Digitalisierung vorhandener Komponenten, bei Retrofit-Projekten und bei der Integration neuer Systeme in bestehende Fahrzeuge relevant.

  • 3D-Scan
  • 3D-Messtechnik
  • Reverse Engineering
  • Digitalisierung
  • CAD
  • Bauraumanalyse
  • Geometrieerfassung
  • Retrofit

Das LDPF entwickelt und untersucht industrielle Anwendungen von Virtual, Augmented und Mixed Reality. Virtuelle Produkt- und Produktionsmodelle können immersiv dargestellt und beispielsweise für Entwicklungsbewertungen, Fabrikplanung, Wissensvermittlung und die Vorbereitung technischer Arbeitsabläufe genutzt werden.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können Produkt- und Produktionskonzepte frühzeitig räumlich bewerten und komplexe technische Inhalte anschaulich vermitteln. Potenzielle Anwendungen in der Fahrzeugindustrie liegen in Design- und Bauraumbewertungen, Montageplanung, Schulung, Wartungsunterstützung und der Visualisierung digitaler Fabriken.

  • Virtual Reality
  • Augmented Reality
  • Mixed Reality
  • Extended Reality
  • Immersive Technologien
  • Fabrikplanung
  • Montageplanung
  • Schulung
  • Visualisierung

Das LDPF bietet technologieorientierte Beratung und Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen im Austausch mit seinen Labormitarbeitenden an. Konkrete praxisorientierte Aufgabenstellungen können außerdem im Rahmen studentischer Projekt- und Abschlussarbeiten bearbeitet werden.
Auf Anfrage bietet das Labor Vorträge und Workshops zu seinen Forschungsfeldern an. Dabei werden der aktuelle Stand der Technik sowie Möglichkeiten und Grenzen der eingesetzten Technologien vermittelt und Lösungen für konkrete Anwendungsfälle erarbeitet.

Nutzen und Mehrwert

Unternehmen können neue digitale Entwicklungs- und Fertigungstechnologien zunächst anhand konkreter Aufgabenstellungen bewerten, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen und Mitarbeitende durch anwendungsspezifische Workshops qualifizieren.

  • Technologieberatung
  • F&E-Kooperation
  • Forschungsdienstleistung
  • Weiterbildung
  • Workshops
  • Projektarbeiten
  • Abschlussarbeiten
  • Technologietransfer
Michael Hoffmann
Michael HoffmannAnsprechpartner
Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung (LDPF), Hochschule Trier
Schneidershof
54293 Trier
TEL: 0651 8103 281

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