Studiengang Elektrotechnik

Hochschule Kaiserslautern

Kurzprofil

Die Hochschule Kaiserslautern (HS KL) fokussiert auf Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Gesundheit sowie Informatik als integrierende Querschnittskompetenz. Wir bilden etwa 6200 Studierende in rund 60 Studiengängen und Weiterbildungsangeboten mit ca. 550 Mitarbeitenden und ca. 150 Lehrenden an drei Studienorten in Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken aus.

Der Bachelor-Studiengang Elektrotechnik ist einer der sechs grundständigen Studiengänge des Fachbereichs Angewandte Ingenieurwissenschaften und bildet in einem 7-semestrigen Studium Elektroingenieure mit dem Abschluss B.Eng. aus. Die Profilbildung erfolgt durch drei Studienschwerpunkte: AT-E (Automatisierungstechnik), AT-I (Automatisierungstechnik-Informationstechnik) und EN (Energietechnik).

Kompetenzfelder/Leistungsangebote

Der Studiengang Elektrotechnik (B.Eng.) im Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Kaiserslautern bildet aktuell ca. 260 angehende Elektroingenieure in den Vertiefungen Automatisierungstechnik und Energietechnik aus, wobei sich Studierende für ein Präsenzstudium oder ein kooperatives (duales) Studium entscheiden können.

Der Studiengang zeichnet sich durch Praxisnähe aus, die durch die Bearbeitung industrierelevanter Themen in Labor, Praxisphase, Projektarbeit und Bachelorarbeit erworben wird.

Nutzen und Mehrwert

Unsere Absolventen sind fachlich und methodisch befähigt, in den verschiedenen Anwendungsfeldern der Elektrotechnik als Ingenieur zu arbeiten, z.B. Planung, Steuerung und Regelung elektrischer Anlagen und Komponenten, moderne Verfahren der Aktor- und Sensortechnik, Antriebs-, Leit-, Regelungs- und Steuerungstechnik, Programmierung technischer und eingebetteter Systeme. Sie erhalten einerseits eine klassische Elektrotechnikausbildung und werden andererseits gezielt für die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet.

  • Hochschule
  • Bildung
  • Automatisierung
  • Energieerzeugung
  • Informationstechnik
  • Industrie 4.0
IoT-Lösungen haben die durchgehende Vernetzung von Geräten über das Internet und darauf aufbauend die schnelle Entwicklung von Anwendungen zum Ziel. Um IoT-Lösungen zu implementieren, werden eine Reihe vorhandener Technologien der Elektrotechnik und Informatik kombiniert: mit Sensoren und Aktoren ausgestattete Mikroprozessoren erweitern und überwachen die Geräte, Integrations-Middleware verbindet diese, Internet- und Web-Technologien werden für die Datenübertragung genutzt, Algorithmen des maschinellen Lernens werden zum Auswerten der Maschinendaten eingesetzt und mobile Apps als Benutzerinterface verwendet.

Im Studiengang Elektrotechnik werden grundlegende IoT-Technologien gelehrt, insbesondere eingebettete und verteilte Systeme, Sensorik und Aktorik, Internet- und Webtechnologien sowie Algorithmen für die Auswertung und es werden Projekte bearbeitet und Demonstratoren entwickelt, die die Funktionsweise der Technologien veranschaulichen.
Als Tools werden sowohl OpenSource-Frameworks als auch kommerzielle Entwicklungsumgebungen wie MATLAB eingesetzt.

Nutzen und Mehrwert

Der Nutzen und Mehrwert besteht insbesondere auch für mittelständische Unternehmen darin, neue IoT-Anwendungsszenarien im Rahmen von Projekt- und Bachelorarbeiten entwickeln und testen zu können. Der Fokus liegt dabei auf der passenden Technologieauswahl und dem Erstellen von Demonstratoren.

  • Anforderungsanalysen
  • Künstliche Intelligenz
  • Embedded Systems
  • Internet of Things
  • Prototyping

Machine Learning-Algorithmen haben im weitesten Sinne das Ziel, aus Input-Daten sinnvolle Zusammenhänge zu erkennen und daraus Regeln abzuleiten. Z.B. Vorhersagen treffen, Trends erkennen, Daten nach bestimmten Kriterien gruppieren. Eines der wichtigsten Anwendungsgebiete ist die Datenanalyse im Rahmen der Vorausschauenden Wartung, z.B. die Vorhersage, ob eine Maschine oder ein Bauteil ausfallen wird oder nicht.

Im Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften (AING) werden Demonstratoren für Machine Learning mit Fokus Predictive Maintenance entwickelt und auf der Online-Plattform elab2go – Mobile Engineering Lab (https://www.elab2go.de/) veröffentlicht. Im Rahmen einer Web-Seminar-Reihe steht das Projektteam der Hochschule Kaiserslautern jeden ersten Freitag im Monat persönlich für eine Vorstellung der Plattform und der Live-Demonstratoren zur Verfügung.

Das elab2go ist Teil des Innovationsbereichs Produkte der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz. Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ein Verbundvorhaben der Hochschule Kaiserslautern, der Technischen Universität Kaiserslautern sowie des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“.

Nutzen und Mehrwert

Der Nutzen und Mehrwert besteht darin, Einblick in neue Technologien wie Maschinelles Lernen und Predictive Maintenance zu erhalten, die für digitale Produktionsprozesse im Automotive-Bereich besonders relevant sind. Der Fokus liegt dabei auf der passenden Technologieauswahl und dem Erstellen von Demonstratoren. Zur Unterstützung und Vereinfachung des Erlernens neuer Technologien werden Anwendungsbeispiele vorgestellt, die durch Schritt-für-Schritt-Anleitungen eine schnelle Einarbeitung und ein erstes Kennenlernen der benötigten Programmiersprachen und Entwicklungs-Umgebungen (Python, R, MATLAB) ermöglichen.

  • Hochschule
  • Machine Learning
  • Predictive Maintenance
  • Künstliche Intelligenz
  • Webbasierte Seminare
Ressourceneffizienz, Klimaschutz, Gesundheit, Digitalisierung. Das sind Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Der Forschungsschwerpunkt HTS vereint Expert*innen aus den Disziplinen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Mathematik, die fachübergreifend an diesen Kernthemen forschen.

Technische Fragestellungen in Dienstleistung, Industrie und Wissenschaft werden zunehmend über die Entwicklung komplexer technischer Systeme beantwortet. Die Fokussierung auf Lösungen aus Einzelkomponenten rückt dabei mehr und mehr in den Hintergrund und wird durch vernetzte (sozio-)technische Systeme abgelöst. Bei der Entwicklung kommt so dem systemtechnischen und interdisziplinären Ansatz eine zentrale Rolle zu; eine domänenübergreifende Zusammenarbeit ist wesentlich. Die Lösung des technischen Problems unterliegt immer einer Vielzahl verschiedener Randbedingungen. Diese Systemanforderungen werden durch den Einsatz verschiedener, teilweise bereits vorhandener Module erfüllt, wobei Restriktionen etwa hinsichtlich der Verfügbarkeit, Funktionalität, der Energie- und Ressourceneffizienz und der Kosten einzuhalten sind. Die Lösung des Problems ist damit immer auch eine Optimierungsaufgabe.

Nutzen und Mehrwert

Der Forschungsschwerpunkt „Hocheffiziente technische Systeme“ nimmt die o.g. Gedanken auf und fokussiert sich auf die Optimierung technischer Systeme. Hierzu vereinen sich Expert*innen aus den Gebieten der Elektrotechnik, der Informatik, des Maschinenbaus und der Mathematik fachbereichsübergreifend und erarbeiten innovative Lösungen vom Produktansatz über den erweiterten Produktansatz bis hin zum Systemansatz.

Prof. Dr. Eva Maria Kiss
Prof. Dr. Eva Maria KissAnsprechpartnerin
Studiengang Elektrotechnik, Hochschule Kaiserslautern
Schoenstrasse 11
67659 Kaiserslautern
TEL: 0631 – 3724 – 2214
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