Dynamischer Fahrsimulator FaSiMo & Labor Eingebettete Echtzeitsysteme

Hochschule Trier

Kurzprofil

Das Forschungsgroßgerät FaSiMo ist der dynamische Fahrsimulator der Hochschule Trier und ist für die Forschung und Entwicklung für technische Systeme, die in Wechselwirkung mit dem Menschen stehen, konzipiert. Schwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen Assistenzsysteme (ADAS), automatisiertes Fahren, Fahrermonitoring und Elektromobilität. Die Bewegungsplattform verfügt über 6 Freiheitsgrade bei Beschleunigungen bis zu 11 m/s^2, das Mockup mit Fahrerarbeitsplatz, digitalem Dashboard und Dach ist umbaubar, Strecken und Fahrdynamik sind frei modellierbar.

Das Labor eingebettete Echtzeitsysteme ermöglicht Entwicklung, Test und Verifikation von Anwendungs- und System-SW im Automobilbereich nach den AUTOSAR und ISO 26262 Standards. Ein eigenentwickelter Vehicle Computer zur kombinierten Ausführung von Linux und AUTOSAR steht zur Verfügung.

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Kompetenzfelder/Leistungsangebote

Der dynamische Fahrsimulator kann für die Entwicklung und den Test von technischen Systemen und Funktionen im Fahrzeug selbst (z.B. Assistenzsysteme, Systeme zum automatisierten Fahren) und außerhalb des Fahrzeugs (z.B. V2X) verwendet werden. Dabei kann sowohl das Zusammenspiel mit anderen technischen Systemen als auch mit der Fahrerin bzw. dem Fahrer untersucht werden. Es stehen vielfältige Schnittstellen zur Einbindung von Sensorik, SW und HW zur Verfügung, vom Matlab-Modell bis hin zum kompletten Steuergerät. Verschiedene Verkehrsszenarien (Stadt, Land, Autobahn) sind sofort nutzbar, neue Strecken und Szenarien können problemlos erstellt werden. Das Fahrdynamikmodell eines Serien-Kompaktfahrzeugs kann genutzt und angepasst werden, eigene Modelle können integriert werden (z.B. über Matlab oder VI-CarRealTime). Physiologische Messung des Fahrerzustandes (z.B. Puls, EEG, fNIRS) ist möglich. Als Mensch-Maschine-Schnittstelle stehen u.a. ein digitales Dashboard (frei programmierbar mit vorgefertigten Elementen) und ein weg- bzw. einschwenkbarer Touchscreen (mit beliebigem Betriebssystem, z.B. Linux/Genivi ansteuerbar) zur Verfügung. Bei Bedarf können die Akquise und das Management von Probanden zusätzlich geleistet werden.

Nutzen und Mehrwert

Zugang zu einem vollwertigen dynamischen Fahrsimulator für Anforderungsanalyse, Machbarkeitsstudien, Entwicklung von Prototypen, Test von Systemen im Rahmen von F+E-Aufträgen oder Kooperationen im Rahmen von öffentlich geförderten Projekten.

  • Assistenzsysteme
  • Vernetztes & automatisiertes Fahren
  • Experimentelle Untersuchung
  • Simulation
  • Mensch-Maschine-Schnittstelle
  • Testen
Entwicklung, Test und Verifikation von System- und Anwendungs-SW für eingebettete Echtzeitsysteme, z.B. für den Einsatz in der Automatisierung & Produktion oder als Prototypen für Feldversuche oder Einsatz in der Fahrsimulation

Nutzen und Mehrwert

Beispiele für erfolgreich entwickelte Prototypen reichen von einem selbst entwickelten Multicore-Echtzeitbetriebssystemkernel bis hin zu einem kompletten Fahrzeugrechnersystem (Vehicle Computer) mit Touchscreen, CAN-Anbindung, GPS und UMTS für Elektroautos auf einem Dual-Core System, bei dem ein AUTOSAR- und ein Linux-Betriebssystem parallel auf getrennten Kernen des selben Mikrocontrollers laufen.

  • Embedded Systems
  • Softwaretechnologien
  • Informationstechnik
  • Industrie 4.0
  • Internet of Things
  • Mensch-Maschine-Schnittstelle
  • Simulation
Prof. Dr. Jörn Schneider
Prof. Dr. Jörn SchneiderAnsprechpartner
Fachbereich Informatik, Hochschule Trier
Schneidershof
54293 Trier
TEL: 0651 – 8103 – 590
FAX: 0651 – 8103 – 454
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