Lehrstuhl für Maschinenelemente, Getriebe und Tribologie (MEGT)

Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)

Kurzprofil

Der Lehrstuhl für Maschinenelemente, Getriebe und Tribologie (MEGT) der RPTU Kaiserslautern-Landau forscht an Wälzlagern, Dichtungen, mechanischen Antriebssystemen und tribologischen Kontakten. Im Mittelpunkt stehen die Reduzierung von Reibung und Verschleiß, die Steigerung von Wirkungsgrad und Lebensdauer sowie die Anpassung bewährter Maschinenelemente an neue technische Anforderungen. Dazu gehören auch elektrisch belastete Maschinenelemente, wie sie beispielsweise in elektrischen Fahrzeugantrieben eingesetzt werden.
Das Leistungsspektrum umfasst experimentelle Untersuchungen unter anwendungsnahen Betriebsbedingungen, Mehrkörper- und Finite-Elemente-Simulationen, tribologische Berechnungen sowie die Entwicklung kundenspezifischer Prüfstände und Messverfahren. Unternehmen können bei der Analyse, Auslegung und Optimierung von Lagern, Dichtungen, Getrieben und weiteren Antriebselementen unterstützt werden.

Kompetenzfelder/Leistungsangebote

Im Arbeitsgebiet Wälzlager werden am MEGT-Lehrstuhl Experimente und Dynamiksimulationen mit verschiedenen Wälzlagertypen durchgeführt. Hierbei handelt es sich um Untersuchungen und Forschungen von Wälzlagerschäden, Lebensdauer von Wälzlagern, dynamischem Wälzlagerverhalten z.B. unter Vibrationsanregung, Reibmomentmessungen bei komplexen Belastungszuständen etc. Weiterhin können feststoffgeschmierte Wälzlager, White Eching Cracks, Stromdurchgang bei Wälzlagern und Käfigdynamik untersucht werden. Mehr zu dieser Fachgruppe ist unter diesem Link zu finden.

Nutzen und Mehrwert

Industrieunternehmen aus unterschiedlichen Branchen bietet MEGT das Durchführen experimenteller Messungen an Wälzlagern unter realen Betriebsbedingungen, den Aufbau von Simulationsmodellen, ebenso die Entwicklung neuartiger Prüfstände und Messverfahren an, die weit über vorhandene Standardlösungen hinaus gehen. Die Unternehmen können von den Erfahrungen des Lehrstuhls aus zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten profitieren. Als Beispiel für Industrieprojekte lässt sich die Lebensdauerbestimmung sowie Reibmomentmessung verschiedener Lagertypen nennen.

  • Simulation
  • Getriebe
  • Konstruktion
  • Experimentelle Untersuchung

Die Dynamik und der Verschleiß von unterschiedlichen Antriebselementen werden in Simulationen und an den am MEGT entwickelten Prüfständen von der Fachgruppe Antriebstechnik untersucht. Schwerpunkte in der Forschung bilden Schneckengetriebe und Kettengetriebe. In den Kettentriebsystemen werden am MEGT der Verschleiß und die Dynamik von Kettentrieben, Betriebsverhalten von Steuerkettentrieben, Dynamiksimulation sowie Optimierung von Kettengetrieben mittels FE- & MKS-Simulation untersucht. Im Bereich Schneckengetriebe befasst sich der Lehrstuhl mit Wirkungsgradmessungen, tribologischer Simulation und Effizienz von Schneckengetrieben. Darüber hinaus verfügt MEGT über einen Zwei-Scheibenprüfstand für Tribometerversuche, welcher sich zur Charakterisierung des tribologischen Verhaltens verschiedener Schmierstoffe eignet. Mit solchen Modellversuchen lassen sich im Vergleich zu Bauteilversuchen unterschiedliche Reibungsphänomene wie Grenz- und Flüssigkeitsreibung getrennt voneinander betrachten. Mehr zur dieser Fachgruppe ist hier zu lesen.

Nutzen und Mehrwert

Industrieunternehmen aus unterschiedlichen Branchen bietet MEGT das Durchführen experimenteller Messungen an Antriebselementen (Ketten, Getrieben und Kupplungen) – unter realen Betriebsbedingungen, den Aufbau von Simulationsmodellen, ebenso die Entwicklung neuartiger Prüfstände und Messverfahren, die weit über vorhandene Standardlösungen hinaus gehen. Die Unternehmen können von den Erfahrungen des Lehrstuhls aus zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten profitieren. Als Beispiel für den im Industrieprojekt eingesetzten Prüfstand lässt sich der hochdynamische Antriebselemente-Prüfstand nennen. Mittels dieses Prüfstandes ist es möglich, die Drehungleichförmigkeits-Charakteristik verschiedener Verbrennungsmotoren nachzuempfinden.

  • Simulation
  • Systemoptimierung
  • Antriebskonzepte
  • Maschinenbau
  • Design
  • Experimentelle Untersuchung

Die Fachgruppe Dichtungstechnik führt experimentelle und simulative Untersuchungen an Wellendichtringen durch. Das Reib-, Verschleiß- und
Leckageverhalten stehen dabei im Vordergrund. Die Fachgruppe befasst sich im Rahmen von verschiedenen Forschungsvorhaben hauptsächlich mit dynamischen Verhalten von Wellendichtringen, Dauerlaufprüfungen von Dichtringen, Schmutz beaufschlagten Dichtungen und Verschleiß von Wellen- sowie RWDR-Laufflächen. Mehr zu den einzelnen Forschungstätigkeiten ist auf der Hompage des Lehrstuhls unter diesem Link aufgeführt.

Nutzen und Mehrwert

Industrieunternehmen aus unterschiedlichen Branchen bietet MEGT das Durchführen experimenteller Messungen an Radialwellendichtringen (RWDR) unter realen Betriebsbedingungen, den Aufbau von Simulationsmodellen, ebenso die Entwicklung neuartiger Prüfstände und Messverfahren, die weit über vorhandene Standardlösungen hinaus gehen. Die Unternehmen können von den Erfahrungen des Lehrstuhls aus zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten profitieren. Als Beispiel lassen sich die Reibmomentmessung von RWDR, Leckagemessung und Verschleißuntersuchung der Laufflächen von RWDR im Rahmen von Industrieprojekten nennen. Durch diese Untersuchung gelingt es Unternehmen, Ihre Produkte effizienter sowie mit höherer Sicherheit zu gestalten.

  • Simulation
  • Experimentelle Untersuchung
  • Systemoptimierung
  • Getriebe
  • Dichtungstechnik

Die Querschnittsgruppe Tribologie beschäftigt sich mit der Modellierung und Kontaktberechnung rauer Oberflächen, sowie mit der thermischen Simulation von Maschinenelementen. Hinsichtlich experimenteller Untersuchungen in dieser Fachgruppe kommen der Zwei-Scheibenprüfstand sowie Bauteilprüfstände zum Einsatz. Diese ermöglichen die Durchführung von Tribometerversuchen, die sich z. B. zur Charakterisierung des tribologischen Verhaltens verschiedener Schmierstoffe eignen.

Nutzen und Mehrwert

Industrieunternehmen aus unterschiedlichen Branchen bietet MEGT Hilfe bei Fragestellungen rund um die Themen Reibung und Verschleiß an. Tribologische Simulationsmodelle können zur Untersuchung unterschiedlichster Maschinenelemente eingesetzt werden und einen Beitrag beispeilsweise zur Reduktion von Reibung und Verschleiß leisten. Bewährte Einsatzgebiete sind die Optimierung von Zahnrad- und Kettengetrieben hinsichtlich des Wirkungsgrades oder die Untersuchung der Beanspruchung in Wälzlagern.

  • Simulation
  • Experimentelle Untersuchung
  • Forschung
  • Getriebe
  • Maschinenbau
Prof. Dr.-Ing. Oliver Koch
Prof. Dr.-Ing. Oliver KochAnsprechpartner
Lehrstuhl für Maschinenelemente, Getriebe und Tribologie (MEGT), Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)
Postfach 3049
67653 Kaiserslautern
TEL: 0631 – 205 3885

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